Col·lectiu Emma


Divendres, 28.12.2012. 21:13 h

"Empörung über Madrids Schulreform" (Deutschlandfunk)

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Wir möchten den Beitrag "Empörung über Madrids Schulreform" von Julia Macher beim Radiosender Deutschlandfunk empfehlen. Bitte lesen Sie hier Auszüge aus besagtem Artikel/Beitrag. Wenn Sie den kompletten Artikel lesen möchten, dann klicken Sie bitte hier.
 
Katalanen betrachten Pläne der Regierung als Provokation
 
Bislang war Katalanisch in der nordostspanischen Region alleinige Unterrichtsprache. Das soll sich mit der Schulreform von Erziehungsminister José Ignacio Wert ändern, die eine Stärkung des Spanischen vorsieht. Katalanen sehen darin eine autoritäre Reaktion auf die Unabhängigkeitsbestrebungen.
 
Katalanisch-Unterricht an der Grundschule El Sagrer in Barcelona. Die 24 Schüler der Klasse sechs sortieren das Unterrichtsmaterial des vergangenen Trimesters: Grammatik, Textformen, mündlicher Ausdruck. Drei Stunden Katalanisch wöchentlich sieht der Lehrplan vor, ebenso viel wie für Spanisch. Aber Katalanisch wird nicht nur im Sprachunterricht gesprochen, sondern auch in allen anderen Fächern, im Mathematik- und Kunstunterricht, in Sachkunde und Sport. Seit 1984 ist Katalanisch die gesetzlich festgelegte Verkehrssprache an allen öffentlichen Schulen der Region. Dahinter steckt der Versuch, das während der Franco-Zeit ins Private verbannte Katalanisch zu fördern und es nachhaltig zu schützen, erklärt Conxita Güell, Studiendirektorin an der Escola El Sagrer:
 
"Spanisch lernt man ohnehin: Fast alle Medien, alle Filme, das Umfeld ist auf spanisch. Allein dadurch ist es die dominierende Sprache. ../..
 
Von Linguisten wird das katalanische System der "Immersió Lingüistica", des "Eintauchen in die Sprache" immer wieder gelobt. Und genauso regelmäßig hagelt es Kritik - von politischer Seite, meist aus Madrid. ../..
 
../..
 
"Wenn dieses Gesetz durchkäme, dann gäbe es in Katalonien einen Aufstand. Aber das wird nicht passieren, nicht in einer demokratischen Gesellschaft wie unserer. Der Bereich Erziehung liegt immer noch im Kompetenzbereich der katalanischen Regionalregierung Generalitat, um seinen Entwurf durchzuboxen, müsste Wert diesen Grundsatz erst einmal per Gesetz aushebeln."
 
Der Entwurf, ist in den Augen von Studiendirektorin Güell eine bewusste Provokation - eine autoritäre Reaktion auf die massiven Unabhängigkeitsbestrebungen. Fest steht, dass er Wasser auf die Mühlenderjenigen ist, die eine Loslösung Kataloniens von Spanien fordern.
 

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